Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das Haus in
Vollbrand und konnte nicht betreten werden. Die Freiwillige Feuerwehr
Leinfelden-Echterdingen war mit allen vier Abteilungen
im Einsatz.
Zu Beginn des Einsatzes wurde ein Zugang zum Gebäude geschaffen
sowie ein am Gebäude befindlicher Flüssiggastank gekühlt.
Da das Vereinsheim etwas abgelegen steht, waren alle
Türen und Fenster einbruchssicher verschlossen und erschwerten
so der Feuerwehr ein schnelles Öffnen. Nachdem die Drehleiter
die Löscharbeiten von oben unterstützte, konnten erste
Löscherfolge erzielt werden.
Nach Informationen des Vereines befanden sich noch weitere
Gasflaschen im Keller. Hier war ebenfalls eine akute Gefahrenquelle
entstanden, da niemand die Ausbreitung des Feuers im
Inneren des Gebäudes kannte. Die Gasflaschen konnten jedoch
später nach Flutung des Kellers mit Wasser-Schaum-Gemisch
heil geborgen werden.
Im Verlauf des Einsatzes fanden sich immer mehr Mitglieder des
Albvereins am Einsatzort ein. Die Trauer um das in viel Eigenleistung
erstellte Gebäude war den Leuten anzusehen.
Die Feuerwehr musste noch das einsturzgefährdete Dach abreißen
sowie den Schutt vollständig ablöschen.
Der Einsatz war nach mehr als fünf Stunden für die Kameraden
beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen
war mit 16 Fahrzeugen und 70 Kameraden im Einsatz. Unterstützung
bekamen sie vom DRK sowie der Polizei.
Der angerichtete Sachschaden bewegt sich laut Polizeiangaben
zwischen 150.000, und 200.000, EURO.

 |