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Brand in der Altstadt von Kenzingen

 

02/2010

Von: Jörg Kaspar
Foto: FF Kenzingen, C. Stocker, Polizei, A. Ewald, G.Nicklas


 

Allgemeines

Die Stadt Kenzingen liegt ca. 25 km nördlich von Freiburg im Breisgau im

Landkreis Emmendingen. Die Üsenbergerstadt mit ca. 9200 Einwohnern ist

geprägt von einer historischen Altstadt mit enger Bebauung. Nur die

wenigsten Häuser in der Altstadt sind im Zuge von

Sanierungsmaßnahmen mit Brandwänden ausgestattet. Die Stadt

Kenzingen unterhält eine Freiwillige Feuerwehr, die aus vier

Einsatzabteilungen besteht – der Abteilung Kenzingen (Kernstadt) sowie den

Abteilungen der Ortsteile Hecklingen, Nordweil und Bombach. Die FF Kenzingen

ist eine von sieben Stützpunktfeuerwehren im Landkreis Emmendingen und

rückte in den letzten fünf Jahren durchschnittlich zu 75

Einsätzen pro Jahr aus.



Alarmierung

Es ist Samstag, der 17. Oktober 2009 – ein typischer Herbsttag mit milden

Temperaturen. Auf der Hauptstraße herrscht starker Verkehr. In der

Innenstadt sind viele Leute unterwegs, um ihre Einkäufe zu erledigen. Um

10.21 Uhr löste die Integrierte Leitstelle in Emmendingen Alarm für

die FF Abteilung Kenzingen aus – „Zimmerbrand in der

Hauptstraße 42“. Mit diesem Alarmstichwort wird die komplette

Einsatzabteilung der FF Abt. Kenzingen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zum

FGH Kenzingen, welches unmittelbar im Stadtzentrum und nur wenige hundert Meter

zur Einsatzstelle entfernt liegt, sehen die Feuerwehrangehörigen eine

starke Rauchentwicklung über der Altstadt.


Innerhalb weniger Minuten gingen über die Notrufnummer 112 zahlreiche

Notrufe ein – aufgrund der Nähe zur Autobahn BAB 5 auch vielfach

über Handy. Die Anrufer sprachen wiederkehrend von einer weithin

sichtbaren Rauchwolke über Kenzingen. Neben der FF Abt. Kenzingen wurde

seitens des Rettungsdienstes der RTW 4/83-1 aus Endingen, der DRK OV Kenzingen

sowie der Einsatzführungsdienst Sanität alarmiert.



Brandobjekt

Beim Brandobjekt handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus in

reihenhausartiger Bebauung mit nördlich und südlich angrenzenden

Objekten. In westlicher Richtung befinden sich ein kleiner Innenhof sowie ein

Verbindungstrakt zur westlichen Häuserreihe, angrenzend an die

Kronengasse.


Das Brandobjekt befindet sich im historischen Altstadtbereich von Kenzingen an

der Hauptstraße, der Hauptdurchgangsstraße in Kenzingen. Im

Brandobjekt selbst befindet sich im EG eine Metzgerei mit Verkaufsraum, in den

oberen Stockwerken befinden sich Wohnräume. Eine Etage ist als Wohnraum

vermietet.


Im nördlich angrenzenden Objekt ist im EG ein Kreditinstitut beheimatet,

im 1. und 2. OG befinden sich Mietwohnungen. Südlich grenzt ein

dreigeschossiges Wohnhaus an. Brandmauern waren keine vorhanden.


Zugang zum Brandobjekt selbst ist von der Hauptstraße durch den

Verkaufsraum sowie von der Kronengasse möglich. Allerdings ist der Zugang

Kronengasse der kürzere Angriffsweg und daher als Erstangriffsweg zu

bevorzugen.


Das nördlich angrenzende Objekt ist von der Kronengasse über ein

Treppenhaus zugänglich. Der Haupteingang des Kreditinstituts liegt an der

Hauptstraße, allerdings war dieser zu keinem Zeitpunkt praktikabel. In

das südlich angrenzende Gebäude war ausschließlich über

die Hauptstraße ein Vorgehen möglich.






Blick auf die Einsatzstelle mit der engen Altstadtbebauung. Deutlich erkennbar

ist auch der Verbindungstrakt zur Westseite

 

 





Ein Bewohner der Altstadt dokumentierte den Zeitpunkt der Durchzündung.

(Ansicht auf Nord-West-Seite des Brandobjektes)



Wenige Minuten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle. Die DLA wird in

Stellung gebracht. Die Dachhaut ist noch geschlossen



Zu diesem Zeitpunkt befinden sich im Brandobjekt sowie in den angrenzenden

Gebäuden bereits mehrere Atemschutztrupps im Innenangriff. Das links

angrenzende Gebäude konnte nahezu ohne Schäden gerettet werden

 

 

Lage

beim Eintreffen

StBM Karl Weiß fuhr die Einsatzstelle direkt an, traf zwei Minuten nach

der Alarmierung an der Einsatzstelle ein und übernahm die Einsatzleitung.

Für ihn bot sich folgende Lage: Brand des Dachstuhles in einem Wohn- und

Geschäftshaus in reihenhausartiger Bebauung mit zwei angrenzenden

Objekten. Das Brandobjekt befindet sich im historischen Altstadtbereich,

Brandmauern sind keine vorhanden. Beim Eintreffen war eine starke

Rauchentwicklung zu erkennen. Die Dachhaut war noch geschlossen.


Die Eigentümer sowie eine Mieterin mit Kind waren vor dem Objekt. Der

Eigentümer selbst war durch einen Knall auf den Brand aufmerksam geworden,

alarmierte die Feuerwehr und startete Löschversuche. Obwohl diese

Betroffenen vor Ort waren, konnte niemand konkret aussagen, ob sich in der

extrem verrauchten Mietswohnung noch Personen befinden.


Des Weiteren bestand die Gefahr der Ausbreitung zu den angrenzenden

Häusern sowie beim Branddurchbruch im Dachbereich eine Gefahr für die

Bebauung auf der Gebäuderückseite durch Wärmestrahlung und

Funkenflug.


Nach dem Eintreffen des RTW 4/83-1 wurde aufgrund der Rückmeldung des

Rettungsassistenten umgehend das NEF 1/82-1, der RTW 3/83-1 sowie der KTW

1/85-7 zur Einsatzstelle beordert. Um 11.03 Uhr forderte der OrgL

Rettungsdienst zur Unterstützung den OV Herbolzheim an.



Einsatzablauf

Nach der Alarmierung rückte gemäß der AAO der FF Abt. Kenzingen

der ELW 2, TLF 16/25, die DLA (K) 23-12 GL CS sowie das HLF 24/20 aus. Aufgrund

der gegebenen Lage fuhr zusätzlich das LF 16/12 sowie das MTW die

Einsatzstelle an.


Einsatzleiter Karl Weiß orderte das TLF 16/25 in die Metzgerstraße,

um von der Gebäuderückseite (Kronengasse) die verrauchten oberen

Geschosse mit zwei Atemschutztrupps nach Personen absuchen zu lassen.


Zeitgleich mit dem TLF 16/25 traf die DLA (K) 23/12 GL CS an der Einsatzstelle

ein, in kurzer zeitlicher Folge das HLF 24/20 sowie das LF 16/12. Die

Drehleiter wurde auf der Hauptstraße, welche mittlerweile von der Polizei

voll gesperrt wurde, vor dem Brandobjekt positioniert. Um ggf. die Trupps des

TLF 16/25 bei der Menschenrettung zu unterstützen, besetzte ein

PA-Träger den Rettungskorb und baute selbstständig eine Leitung mit

CHohlstrahlrohr zur Eigensicherung auf. Die Drehleiter hielt sich, um schnell

reagieren zu können, im Bereich der Fensterfront auf, um ggf. verletzte

Personen aufnehmen zu können. Parallel wurde der Dachbereich beobachtet

– ein Außenangriff wäre aufgrund der noch verschlossenen

Dachfläche nicht sinnvoll gewesen.


Nach kurzer Zeit waren die Räume rauchfrei gemacht und von den vorgehenden

Trupps abgesucht. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht nach

vermissten Personen nicht. Binnen Sekunden spitzte sich im Dachbereich die Lage

zu. Unter den Ziegeln der angrenzenden Gebäude quoll Rauch hervor, die

Rauchentwicklung aus dem Brandobjekt nahm zu, der Rauch verfärbte sich

zunehmend, worauf der Einsatzleiter umgehend die FF Herbolzheim mit TLF 16/25

und Drehleiter nachalarmierte sowie in kurzer Abfolge die Abteilungen

Hecklingen, Nordweil und Bombach.


In diesen Minuten durchbrach das Feuer durchzündungsartig die Dachhaut und

begann sich bereits auf Teile der angrenzenden Dächer auszubreiten. Im

gleichen Augenblick hatte die Drehleiterbesatzung das Wenderohr aufgesetzt und

begann die Brandbekämpfung und Riegelstellung. Versorgt wurde diese durch

das HLF 24/20. Die Trupps des TLFs gingen zur Brandbekämpfung ins

Dachgeschoss des eigentlichen Brandobjektes vor. Der Angriffstrupp des HLF

übernahm die Riegelstellung im Dachgeschoss des südlich angrenzenden

Wohngebäudes und konnte binnen Minuten eine weitere Ausbreitung

verhindern. Ebenso zeigten der Wenderohreinsatz sowie der Innenangriff im

Brandobjekt selbst seine Wirkung. Mittlerweile traf KBM Jörg Berger an der

Einsatzstelle ein.


Abteilungskommandant der Abt. Kenzingen, Markus Kaspar, übernahm den

Einsatzabschnitt Hauptstraße als EAL. Das LF 16/12 stellte die

Wasserversorgung für das HLF her und unterstützte das HLF sowie das

TLF mit Atemschutzgeräteträgern.


Der mittlerweile eingetroffenen FF Herbolzheim, unter der Leitung von HBM

Martin Hämmerle, wurde der Einsatzabschnitt Nord zugeteilt, was einen

Innenangriff ins Dachgeschoss des nördlich angrenzenden Objektes zur Folge

hatte. Nach kurzer Zeit konnte auch hier eine weitere Ausbreitung gestoppt

werden.


In Absprache mit EL Karl Weiß forderte EAL Hämmerle weitere

Kräfte aus Herbolzheim nach, um genügend

Atemschutzgeräteträger als Reserve verfügbar zu haben. Die FF

Kenzingen wurde im Atemschutzbereich von den Kräften der Abteilungen

Nordweil, Hecklingen und Bombach unterstützt. Bereits während der

Löscharbeiten wurde in den betroffenen Gebäuden anfallendes

Löschwasser aufgenommen, um Wasserschäden zu minimieren.


Um 11.07 Uhr konnte „Dachstuhlbrand – weitere Ausbreitung

verhindert“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere

Stunden. Eine Brandwache war bis zum nächsten Morgen vor Ort.


Kurz nach dem der EL an der Einsatzstelle eintraf wurde die EnBW angefordert,

um die Gebäude stromlos zu schalten. Die Schutzpolizei war mit sieben

Beamten vor Ort, die Kripo mit drei Beamten. Das THW OV Emmendingen war an

diesem Morgen in seiner Unterkunft an der südlichen Ortseinfahrt von

Kenzingen tätig und übernahm spontan in Absprache mit der Polizei die

Vollsperrung der Innenstadt.


Bürgermeister Matthias Guderjan sowie der gesamte Stadtrat waren an diesem

Tag auf einer Klausurtagung und machten sich nach ihrer Rückkehr ein Bild

am Ort des Geschehens.


Bei diesem Einsatz gab es zwei Leichtverletzte (Rauchgasinhalationen), die

allerdings nach der Untersuchung durch den NA keiner weiteren Behandlung

zugeführt werden mussten.

 

 

 


Wenderohreinsatz, um eine weitere Brandausbreitung zu stoppen. Der Innenangriff

in der Volksbank läuft bereits, Die Dachisolierung muss entfernt werden,

um an die Brandnester heranzukommen


Der Rauch verfärbt sich zunehmend. Zwei Trupps befinden sich im Innern des

Brandobjektes.



Die DLA wird zur Wenderohraufrüstung kurzzeitig zurückgenommen,

nachdem sichergestellt war, dass sich keine Personen mehr im Gebäude

befinden. Zuvor war ein C-Hohlstrahlrohr einsatzbereit im Rettungskorb



Einsatzabschnitt „Hauptstraße“



Rauch und Wasserdampf drücken in die Hauptstraße. Das Feuer ist

unter Kontrolle

 

 

 Eingesetzte Kräfte und Fahrzeuge:

FF Kenzingen

Abt. Kenzingen (Kernstadt) 45 Einsatzkräfte

    ELW 2

    TLF 16/25

    DLA (K) 23-12 GL CS

    HLF 24/20

    LF 16/12

    MTW, Anhänger


Abt. Hecklingen 19 Einsatzkräfte

    TSF
    MTW


Abt. Nordweil

14 Einsatzkräfte
    TSF


Abt. Bombach

3 Einsatzkräfte
    TSF


 

FF Herbolzheim

Abt. Herbolzheim (Kernstadt) 32 Einsatzkräfte
    KdoW

    ELW 1

    TLF 16/25

    DLK 12-9 SE

    LF 16/12

    LF 16-TS


Kreisbrandmeister Jörg Berger


DRK 21 Einsatzkräfte

    NEF 1/82-1

    RTW 3/83-1

    RTW 4/83-1

    KTW 1/85-7

    Bereitschaftsfahrzeug (OV Kenzingen)

    MTW (OV Kenzingen)

    KTW 2 (OV Herbolzheim)

    MTW (OV Herbolzheim)

    Einsatzführungsdienst


Polizei (Schutzpolizei) 7 Einsatzkräfte


Kriminalpolizei Emmendingen 3 Einsatzkräfte


THW OV Emmendingen

4 Einsatzkräfte
    MTW


Sonstige Kräfte:

EnBW 1 Mann


Bürgermeister

Matthias Guderjan

 


Blick auf die Einsatzstelle von einem gegenüberliegenden Wohnund

Geschäftshaus



Öffnen der Dachhaut des Volksbankgebäudes, um an die Brandnester

heranzukommen



Langwierige Nachlöscharbeiten beginnen. Eine Brandwache war bis zum

nächsten Morgen anwesend

 


Maßnahmenabwägung

Grundsätzlich ist die Feuerwehr bestrebt, mit minimalem Wassereinsatz

Brände zu bekämpfen – auch bei diesem Einsatz. Allerdings war

hier ein kurzzeitiger Wenderohreinsatz zwingend erforderlich. Im Gegensatz zu

einem Brandeinsatz in einem freistehenden Gebäude oder einer

Reihenhausbebauung nach neuen Bauverordnungen, war hier ein massives Vorgehen

aufgrund der Altstadtbebauung unabdingbar – Balken und Lattungen der

Dächer liefen teilweise ineinander über, Brandwände waren keine

vorhanden. Ein weiteres „Durchfressen“ des Feuers wäre nur eine

Frage von Minuten gewesen.


Zeitweise quoll Rauch sogar aus dem Dach eines Objekts, welches nicht direkt an

das Brandobjekt angrenzte. Zu diesem Zeitpunkt wurde präventiv die DLK

12-9 SE aus Herbolzheim in Stellung gebracht, da bis dato kein Zugang zum

Objekt möglich war. Hier stellte sich nach weiteren Erkundungen heraus,

dass der Rauch lediglich unter den Ziegel „wanderte“. In diesem

Gebäude selbst war kein Wärmestau oder gar Brandrauch zu verzeichnen.

Trotz kurzzeitigem, massivem Wassereinsatz war kaum Wasserschaden zu

verzeichnen, da bereits während der Brandbekämpfung mit Wassersaugern

anfallendes Löschwasser aufgenommen wurde.



Ausbildung und Technik im Einsatz bewährt


Ausbildung

Seit einigen Jahren verfolgt die FF Kenzingen ein neues Konzept in Sachen

„Atemschutzausbildung“ und „Erstangriff im Brandeinsatz“,

was sich bereits bei mehreren Einsätzen als praktisch und schnell

bewährt hat. So wird nicht nur mit Schlauchtragekörben gearbeitet,

sondern auch mit sog. „Schlauchpaketen“. Hier ist ein C

52-Druckschlauch (30 m) als „Schnecke“ um ein Hohlstrahlrohr gelegt

und mit Klettbändern paketiert. Dies dient als Schlauchreserve und wird an

der Rauchgrenze abgelegt. Der restliche Weg zum Schnellangriffsverteiler wird

mit dem Schlauchtragekorb verlegt. So ist ein Vorgehen mit wenig Personal

binnen kürzester Zeit möglich. Bei diesem Einsatz wurden

beispielweise vom Schnellangriffsverteiler (Hauseingang) bis ins DG 90 Meter C

52-Druckschlauch für eine Angriffsleitung benötigt.


Technik

Im November 2008 wurde die neue DLA (K) 23-12 GL CS in Dienst gestellt. Bis

dato war eine DLK 23-12 (Bj. 1973) im Kenzinger Fuhrpark. Diese

Ersatzbeschaffung hat sich spätestens bei diesem Brandeinsatz bezahlt

gemacht. Ohne den gezielten Wenderohreinsatz wäre der Schaden

wahrscheinlich bedeutend größer ausgefallen. Insbesondere wegen der

eng bebauten historischen Altstadt plädierte die Feuerwehr Kenzingen

für eine DLA (K) 23-12 GL, da gerade das Gelenkteil in den engen

Altstadtgassen eine hilfreiche Zusatzfunktion darstellt. Der Bürgermeister

sowie der gesamte Stadtrat standen hinter dem Vorschlag der Wehr und stimmten

der Beschaffung zu.



Brandursache

Wenige Tage nach dem Brand hatten die Brandsachverständigen ihre

Untersuchungen abgeschlossen. Offenbar hatte ein Fünfjähriger mit

Feuerwerkskörpern gespielt und gezündelt – und somit den Brand

ausgelöst.



Bevölkerung und Medien

Aufgrund der Zeit und des Wochentages des Brandes, war eine große Anzahl

von Zuschauern an der Hauptstraße versammelt, welche allerdings die

Arbeiten der Einsatzkräfte zu keinem Zeitpunkt behinderte.


Aufgrund des reibungslosen und disziplinierten Einsatzes aller Beteiligten,

ließ die Bevölkerung der Organisation Feuerwehr großen Respekt

zukommen. Auch die Lokal- und Regionalpresse berichtete positiv vom

Einsatzablauf. Ein TV-Lokalsender war ebenso vor Ort. Zu einem späteren

Zeitpunkt wurden den Medien Informationen in Form einer Pressemitteilung mit

diversem Bildmaterial ausgehändigt.


Die geschädigte Eigentümerfamilie besitzt ein Metzgereiunternehmen

mit drei Filialen. Sie schaltete wenigen Wochen nach dem Brand Anzeigen in

mehreren Lokalblättern, in denen sie sich bei allen Einsatzkräften

bedankte und die Wichtigkeit von Ehrenamt und Feuerwehr in der Gesellschaft

deutlich hervorhob.


Gleichzeitig startete die Familie eine Wurstverkaufsaktion, aus der ein

gewisser Anteil für feuerwehrtechnische Beschaffung gespendet wird.



 

 

 


Blick in die Kronengasse (Westseite der Einsatzstelle). Links das LF 16/12 der

FF Abt. Herbolzheim, im Hintergrund das TLF 16/25 der FF Abt. Kenzingen. Von

der Kronengasse aus wurden Innenangriffe in das Brandobjekt als auch in das DG

der Volksbank durchgeführt



Ansicht auf den Dachbereich der Volksbank. Von innen musste die Isolierung

entfernt werden, um an die Brandnester heranzukommen



Ansicht von oben auf die Einsatzstelle. Hier ist der kleine Innenhof sowie der

Verbindungstrakt zur Westseite erkennbar



Blick aus dem Innenhof